Jahrelang haben die Leute im Chessable-Forum darum gebeten, dass der Opening Explorer:
✅ Varianten basierend auf den eigenen Kursen filtern kann
✅ Die Chessable-Bibliothek nach einer bestimmten Stellung durchsuchen kann
✅ Und dass die Statistiken endlich eine echte Bedeutung bekommen
Der neue Opening Explorer von Chessable liefert in allen drei Punkten ab.
Statt dir nur eine eingefrorene Momentaufnahme zu zeigen, zieht er sich Live-Statistiken aus der Chessable-Masters-Datenbank und der Online-Datenbank von Chess.com.
Du kannst nach Elo-Bereich (Rating), Bedenkzeit und Datum filtern. Wenn du Blitz spielst, siehst du jetzt also genau das, was auch wirklich im Blitz gespielt wird.
Und dann gibt es da noch diese kleinen, feinen „Quality of Life“-Verbesserungen…
Drag-and-Drop-Uploads für PGNs, Dropdown-Suchfilter, damit deine Recherche fokussiert bleibt, und obendrauf ein „Verwandte Kurse“-Fenster, das dir genau den Kurs zeigt, der die Stellung auf deinem Bildschirm behandelt.
Um dir zu helfen, noch mehr aus diesem Upgrade herauszuholen, sind hier 4 Dinge für deine Schachvorbereitung, die du mit dem Opening Explorer v2 jetzt besser und schneller erledigen kannst.
1. Suche nach Varianten und Stellungen in deinen eigenen Kursen
Stell dir vor, du stolperst über eine Variante, die du noch nicht trainiert hast. Du bist dir ziemlich sicher, dass sie in einem der vielen Kurse in deiner Bibliothek vorkommt. Du hast nur keine Ahnung, in welchem.
Also lädst du deine Partie einfach über das FEN/PGN-Fenster hoch:
Setz den Filter für „Verwandte Kurse“ (Related Courses) auf die Farbe, die du gespielt hast, und setze ein Häkchen bei „Nur Eigene“ (Owned Only).

Und zack, da ist es! Dir wird sofort angezeigt, welche deiner Kurse diese Stellung bereits abdecken.

Aber es kommt noch besser:
Wenn du auf den „Verwandten Kurs“ klickst, bekommst du eine Liste mit exakt den Varianten, die deine Stellung behandeln.
Klick bei irgendeiner davon auf „Lernen“ …

…und das nächste Fenster wirft dich direkt in den MoveTrainer, wo du die Variante drillen kannst.
2. Finde die besten alternativen Varianten, die zu deinem Spielstil passen
Fünf-Sterne-Kurse geben dir Optionen.
Eine schärfere oder eine ruhigere Fortsetzung. Vielleicht eine Variante, bei der die Figuren auf dem Brett bleiben, versus eine, die in ein risikofreies Endspiel abtauscht.
Der Autor legt dir die Optionen auf den Tisch und überlässt dir dann die Wahl.
Aber reiner Geschmack ist oft nur Raten. Und du bist kurz davor, Wochen mit Wiederholungen (Reviews) dafür zu verbringen.
Also checkst du stattdessen lieber erst einmal, was auf deinem Spielniveau und bei deiner Bedenkzeit wirklich auf dem Brett passiert, bevor du dich festlegst.
Klick dazu zunächst im linken Such-Fenster auf „Kurse“ (Courses). Wähle „Kurs finden“ (Find Course) aus dem Dropdown-Menü und such dann nach dem Repertoire, das du gerade trainierst.

Der Kurs wird im „Eröffnungsbaum“(Opening Tree) geladen. Dann spielst du die Züge durch, bis du an genau den Punkt kommst, an dem der Autor dir verschiedene Optionen anbietet.

Jetzt stellst du die Filter ein. Wähle Chess.com als Quelle (Source). Stell den Rating-Bereich auf deine Elo ein. Und dann wählst du die Bedenkzeit, die du spielst.

Die Statistiken im Eröffnungsbaum aktualisieren sich. Jetzt entscheidest du nicht mehr nur nach Bauchgefühl. Du wählst zwischen den Zügen basierend auf den Ergebnissen, die sie liefern – und zwar genau auf deinem Level und in deinem Lieblingsformat.
3. Vergleiche, wie verschiedene Kurse aus deiner Bibliothek dieselbe Variante behandeln
Du besitzt 3 Kurse, die dieselbe Eröffnung abdecken. Das sind 3 hochgelobte Autoren mit 3 völlig unterschiedlichen Antworten auf ein und dieselbe Stellung – und es gab bisher keinen einfachen Weg, sie direkt miteinander zu vergleichen…
Bis jetzt.
Klick im linken Such-Fenster auf „Kurse“. Wähle im Dropdown-Menü „Alle eigenen Kurse“ (All Owned Courses).
Setz die „Verwandten Kurse“ auf die Farbe, die du spielst, und markiere „Nur in meinem Besitz“. Spiel dann die Züge der Variante, die du dir genauer ansehen willst.

In meinem Beispiel oben gehen nach 1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 gleich 3 Kurse aus meiner Bibliothek eigene Wege: 3.Sc3 (Christof Sielecki), 3.Lc4 (Markus Ragger) und 3.d4 (Florian Popist).
Von hier aus kannst du auf jeden einzelnen Kurs klicken und die MoveTrainer-Varianten öffnen, die deine Stellung behandeln.
Du bekommst die komplette Argumentation jedes Autors geliefert – warum dieser Zug, was der Plan dahinter ist und wie sich das Mittelspiel entwickelt.
Anschließend filterst du den Eröffnungsbaum noch schnell nach deinem Rating-Bereich und deiner Bedenkzeit.
Mit 3 Top-Schachautoren und ihren Argumenten PLUS den Erfolgsstatistiken auf deinem Level hast du jetzt das komplette Bild vor Augen, um die richtige Wahl zu treffen. Eine, die sowohl zu deinem Geschmack passt als auch von harten Fakten gestützt wird.
4. Wappne dich besser gegen knifflige Gambits – mit Kontern, die zu deinem Spielstil passen
Fast jeder kennt sie: Diese eine seltene „Erzfeind“-Eröffnung, die man eigentlich locker schlagen sollte, gegen die man aber trotzdem immer wieder verliert.
Ein objektiv schlechtes Gambit. Eine trickreiche Eröffnung, die auf purer Brett-Geometrie basiert. Man hat sich vielleicht schon die eine oder andere Variante dagegen zurechtgelegt, braucht aber eigentlich eine Lösung, die besser zum eigenen Stil passt.
Um das Problem aus der Welt zu schaffen, klickst du im linken Such-Fenster auf „Kurse“. Wähle dann „Alle Chessable-Kurse“ (All Chessable Courses) aus dem Dropdown-Menü.
Gib als Nächstes die Züge der Eröffnungsvariante ein, die dir Kopfschmerzen bereitet.
Filtere die Liste der „Verwandten Kurse“ nach der Farbe, die du spielst. Klick dann auf „Mehr shoppen“ (Shop More)…

…was dich direkt auf den Kurs-Marktplatz von Chessable bringt.
Hier wählst du unter dem Filter „Tags“ einfach „Nicht im Besitz“ (Not Owned) aus.

Die Ergebnisseite zeigt dir nun alle Kurse, die eine Lösung für genau deine Problemvariante parat haben.
Wenn du ein PRO-Mitglied bist, kannst du die Varianten des Kurses sogar über die Varianten-Vorschau (Variation Preview) checken – oder dir direkt einen PRO-exklusiven „Short & Sweet“-Kurs schnappen, der dein Problem löst.
Fazit
Alles, was der alte Opening Explorer konnte, kann der neue besser – und das mit weniger Klicks.
Die Beispiele, die wir dir hier gezeigt haben, sind nur die Spitze des Eisbergs. Du kannst dich darauf verlassen, dass die Power-User in unserer Community noch viele weitere kreative Wege finden werden, um alles aus diesem Upgrade herauszuholen.
Probier den neuen Opening Explorer von Chessable noch heute aus und lass uns wissen, wie er dir gefällt!
PakarPBN
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